Textilveredelung

Werbung am „laufenden“ Band. Ob Bekleidung für sich selbst und seine Mitarbeiter oder auch als Kundengeschenk in Form eines Badetuchs oder Baseball-Cap, es geht hierbei um die Identifikation mit dem Unternehmen oder der Veranstaltung. Die breite Auswahl von T-Shirts, Polos, Trikots, Sweatern mit und ohne Kapuze, Hemden, Jacken und vielem mehr macht eine maßgeschneiderte Umsetzung ohne weiteres möglich.

Was für Sie, Ihr Unternehmen oder Ihre Veranstaltung das richtige Produkt und welches die hierzu passende Veredelung ist, hängt von vielen Faktoren ab. Allen voran stellt sich die Frage nach dem Logo bzw. dem Design, denn in Abhängigkeit hiervon lässt sich bereits eine Auswahl an möglichen Materialien und Veredelungsverfahren festsetzen.
Danach stellt sich die Frage was mit dem Produkt bezweckt werden soll und welches Budget dafür vorgesehen ist.
Aus diesen drei Informationen lässt sich die Auswahl in den meisten Fällen bereits so weit eingrenzen, um ein konkretes Angebot zu erstellen.

Grundsätzlich können wir Ihnen jedes konventionelle Veredelungsverfahren für Textilien anbieten, da wir jedoch nicht den Anspruch haben Sie zum Fachpersonal für Textildruck auszubilden, finden Sie nachfolgend nur die vier wichtigsten Bereiche der Textilveredelung:

Siebdruck, Stick, Flexdruck, digitaler Direktdruck

Siebdruck – Masse mit Klasse

Überblick

  • + Kostengünstig ab 50 Teilen
  • + hohe Waschbeständigkeit
  • + Pantone Farben realisierbar
  • – bei Kleinmengen teuer, da hohe Fixkosten
  • – Farbverläufe und Fotografien nur schwer realisierbar

How to

Bei einem Siebdruck sind im Vorfeld viele einzelne Arbeitsschritte notwendig, was diese Druckart erst ab einer gewissen Stückzahl rentabel macht. Als ersten Schritt muss das Design in seine Grundfarben zerlegt werden, danach wird je Farbe eine Folie gedruckt (Film). Jeder dieser Filme mit nun auf ein feinmaschiges Netz (Sieb) gespannt, welches mit einer UV-reaktiven Flüssigkeit beschichtet wurde. So weit vorbereitet wird jedes Sieb mit UV-Strahlung belichtet, wodurch sich die Flüssigkeit überall verhärtet, bis auf die Stellen, welche durch den Film abgedeckt wurden. Nun kann das Sieb auf das T-Shirt oder den zu bedruckenden Artikel gelegt werden, Farbe wird darübergegossen und mit Hilfe einer Rakel durch das Sieb gedrückt. Überall, wo die UV-Flüssigkeit nicht verhärtet ist, trinkt die Farbe durch das Sieb und die erste Farbe ist gedruckt. Dieser Vorgang wird nun mit allen Farben wiederholt, wenn dies abgeschlossen ist, muss das Produkt zum Abschluss zum trocknen in den Ofen.

Stick – edel für Groß und Klein

Überblick

  • + Kostengünstig ab 20 Teilen
  • + sehr hohe Waschbeständigkeit
  • + sehr edle Optik
  • + auch für Kleinmengen geeignet
  • +- Fixkosten nur beim ersten Auftrag
  • – Farbverläufe und Fotografien nicht realisierbar

How to

Ein Stick ist die wohl edelste Variante ein Textil weiterzuverarbeiten. Bei der ersten Umsetzung eines neuen Designs muss hierbei die Grafik für das jeweilige Stickprogramm vorbereitet und in dem Stickprogramm selbst dann noch für die Produktion überarbeitet werden. Bei diesem Vorgang fallen beim ersten Auftrag etwas höhere Fixkosten an, welche jedoch einmalig sind, selbst wenn der Folgeauftrag erst ein Jahr später kommt. Der Stick selbst ist durch einige technische Neuerrungen in den letzten Jahren wesentlich günstiger und auch für kleine Firmen rentabel geworden. Um sich ein Bild von der Funktionsweise einer Stickmaschine zu machen, finden Sie nachfolgend ein kurzes Interview von der FESPA 2010.

Flexdruck – klein aber mein

Überblick

  • + bereits ab 1 Stück
  • + 100% deckend
  • + perfekt für Kleinmengen
  • + keine Fixkosten
  • – Einschränkungen bei der Farbauswahl
  • – Farbverläufe und Fotografien nicht realisierbar

How to

Flexdruck beinhaltet im wesentlichen den Foliendruck. Beim Foliendruck wird im Vorfeld die Grafik für einen Schneideplotter vorbereitet, dies ist im Prinzip auch der erste Schritt der Vorbereitung zu einem Stick. Danach schneidet der Plotter die Folie mit einem Skalpell entlang der zuvor definierten Kontur. Nachdem der Plotter seine Arbeit beendet hat, beginnt die Handarbeit, denn nun muss von Hand alles an Folie entfernt werden, was später nicht auf dem Textil zu sehen sein soll. Je nach Motiv kann dies recht schnell und einfach oder auch sehr zeitaufwendig sein. Wenn dies erledigt ist, wird die restliche Folie durch eine Presse mit 150-200 Grad auf das Textil gepresst. Wenn man ein mehrfarbiges Motiv erstellen möchte, muss dies nun für jede einzelne Farbe wiederholt werden, da die Folien nicht bedruckt werden, sondern bereits eine bestimmte Farbe haben. Durch diesen Arbeitsablauf ist es möglich ohne Fixkosten bereits ein einzelnes Shirt rentabel zu produzieren, allerdings sinkt der Preis in der Masse praktisch nicht, da der Aufwand immer der selbe bleibt.
Durch spezielle Folien sind hier auch UV-Drucke, Schwarzlicht-Effekte, Flockfolien und vieles mehr umsetzbar. Mit der gleichen Maschinerie werden auch Aufkleber für Autos, Schaufenster, etc. angefertigt.

Digitaler Direktdruck – die brillante Notlösung

Überblick

  • + bereits ab 1 Stück
  • + perfekt für Farbverläufe und Fotografien
  • + keine Fixkosten
  • – hohe Kosten je Druck

How to

Der digitale Direktdruckt ist schnell erklärt, Shirt in Drucker legen, auf „Drucken“ drücken, Shirt trocknen lassen, fertig! Hier ist praktisch alles umsetzbar und dies in einer brillanten Qualität. Leider sind die Nachteile ebenso schnell erklärt wie das Druckverfahren selbst, es bleicht im Vergleich zu den anderen Druckarten schnell aus und ist je Druck sehr teuer. Zum Teil gibt es hier einige (Internet-)Druckereien, die ein ähnliches Verfahren sehr günstig anbieten, hier gilt es aber vorsichtig zu sein, da man schnell einen „normalen“ Digitaldruck bzw. einen digitalen Sublimationsdruck bekommt, welche mit der Qualität eines digitalen Direktdrucks nicht vergleichbar sind.
Grundsätzlich ist dies ein sehr gutes Druckverfahren aber falls irgendwie möglich, sollte man zuerst die anderen Veredelungsvarianten auf ihre Umsetzbarkeit prüfen.

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