Gabi Hermann

Gabi Hermann zeigt Malerei zumeist mit kräftigen Farbstrukturen, die visuell und haptisch erfahrbar sind. Die Liebe zur farblichen Gestaltung – meist durch die Verwendung von Erdtönen – ist immer spürbar. Sie bedient sich dabei immer neuer Techniken.

In den letzten Jahren drückt sie sich auch gerne durch das Medium des Holzschnittes aus. Sie war 30 Jahre Mitglied bei den „Malern der Baracke“.

Der Mensch ist zweifellos das Hauptthema von Hermanns Kunst und hauptsächlicher Bezugspunkt ihres künstlerischen Schaffens. Menschliche und zwischenmenschliche Zustände sowie ihre Übergänge sind dabei besonders bedeutsam: entstehende Liebe, Geborgenheit, Zusammengehörigkeitssinn, Begegnung oder oft variierte Mutter-Kind-Bezüge.

Ihr Auge ist kein „kaltes Sinnesorgan“ und Distanz ist in ihrem Fall ein relativer Begriff, denn ihr Blick ist genau und sorgsam und der erste Impuls ist zumeist persönliches Betroffensein.

Das Lebensgefühl, welches alle Bilder durchzieht, ist geprägt von dem Bewusstsein der Vergänglichkeit jedes Zustandes, der Gegenwart als reiner Hypothese, der Dynamik des Fragmentarischen und ihrer Lust auf manch spielerische Überraschung.

Jede Begegnung, die ihre Seele berührt, jede Erfahrung hinterlässt eine Spur, die niemals ganz verweht und festgehalten werden will.
Die Ausübung der Kunst ist ein großer Teil ihres Ichs. Sie ist die Luft, in der sie atmet und das dominierende Licht ihres individuellen menschlichen Schicksals. Das Malen gehört seit langem zu den schönsten Erfahrungen ihres Lebens. Die Wechsel von Eindruck und Ausdruck gestalten und geschehen lassen bestimmen die Arbeiten von Gabi Hermann und machen diesen kreativen Dialog aus – solange bis er stimmt und Werk und Künstlerin miteinander zufrieden sind.

Gabi-HermannDie Arbeiten von Gabi Hermann erwarten von uns Betrachtern die Bereitschaft, die Reizüberflutungen des Alltags hinter uns zu lassen und in das Wesentliche Einkehr zu halten. Selbst in ihren rein abstrakten Arbeiten spüren wir eine Sehnsucht nach Ruhe, Stille und Weite.
Wie in der Natur spielen Licht und Schatten, hell und dunkel sowie atmosphärische Farbenspiele eine entscheidende Rolle. Uns begegnet in ihrer Malerei ein Wechselspiel von Form und Inhalt, wobei sie weder nach Abbild der Natur noch nach der totalen Abstraktion strebt, sondern in der Breite eine Gratwanderung zwischen Natur und Malerei vollführt. Sie beschreitet dabei einen Weg zur „Reduktion“ über die „Figuration“.

Schemenhafte, nie ganz ausdifferenzierte Gesichter vermitteln den Anschein einer distanzierten Sachlichkeit und eröffnen dem Betrachter einen weiten Raum, den er mit seiner Fantasie nach Belieben füllen kann. Und trotz vermeintlicher Distanz verspüren wir die nahe Intimität des menschlichen Ausdrucks.

Auszüge aus einer Rede von Michael Balzer,
Erster Bürgermeister der Stadt Backnang
anlässlich einer Ausstellungseröffnung in Unterweissach am 26.9.2010

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