Sascha Juritz

Sascha Juritz, Vollblutkünstler auf allen Ebenen, genialer Zeichner, Maler und Bildhauer, kreativer Gestalter alltäglicher Dinge, Hand und Herz seiner „pawel pan presse“ und einer der besten und ältesten Freunde der Galerie 498.

Bis Ende März 2013 werden Werke von Sascha Juritz aus der Sammlung der Galerie 498 mit Grafiken, Poster und Büchern ausgestellt. Begleitet wird die Ausstellung von Plakaten der Galerie 498 aus über 40 Jahren und ausgewähte Kalligrafien der Künstlerin Ingeborg Herold.

Sascha Juritz ist 1939 in Rietschen/Oberlausitz geboren. 1957 – 1962 studierte er an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach. Sein Staatsexamen schloss er mit Auszeichnung ab und erhielt anschließend verschiedene Lehraufträge. Ab 1967 war er freier Maler, Zeichner und Bildhauer. Studienreisen unternahm er unteranderem nach Frankreich, Marokko, Flandern, Italien und Griechenland. Sascha Juritz stellte in vielen Städten des In- und Auslandes aus, darunter Luzern, Barcelona, Düsseldorf, Madrid, London, Lausanne, Paris, Florenz, Berlin, Prag, Wien, Montreal und Sulzbach/Murr in der Galerie 498.
In London sah Henry Moore einige Zeichnungen von ihm, war begeistert und lud ihn ein nach Carrara, um dort in seinem Marmorbruch zu arbeiten. 1972 bekam er eine Goldmedaille für Bildhauerei in Italien.

Im selben Jahr noch gründete Sascha Juritz einen kleinen exklusiven Verlag für zeitgenössische Literatur und Originalgraphik: die „pawel pan presse“. Seine Bücher, zum Teil handgeschrieben und mit internationalen Preisen ausgezeichnet, befinden sich inzwischen in fast allen internationalen Bibliotheken der Welt. Mehr als 70 Buchproduktionen tragen seine Handschrift, mit Zeichnungen und Originalgraphiken zu Büchern von vielen namhaften Schriftstellern, wie Heinrich Böll, Berthold Brecht, Max von der Grün, Peter Härtling, Marie Luise Kaschnitz, Stephan Hermelin, Karl Krolow, Peter Rümkorf, Werner Söllner, Wolfgang Weihrauch, Tadäus Troll, Siegfried Lenz, Martin Walser, Hanne Juritz und Hilde Domin, um nur einige zu nennen.

Er war Gründungsmitglied der Darmstädter Sezession und des 333 Minuten Festivals für Literatur, Musik, Theater, Balett, bildende Kunst und Kurzfilm, das 1974 in Dreieichenhain bei Frankfurt entstand. 1984 bekam er den internationalen Senefelderpreis für Lithographie.

In den letzten Jahren lebte er mit seiner zweiten Frau, der Goldschmiedin und Metallbildnerin Lün Wolbert, teils auf einer Hofreite bei Büdingen und teils in der Bretagne. In dieser Zeit entstand eine neue Buchreihe, die „Black-Bird-Edition“ in vier Sprachen, englisch, bretonisch, französisch und deutsch.

2003 verstarb Sascha Juritz im Alter von 63 Jahren.

Kontakt

Galerie & Werbeagentur 498
Backnanger Str. 67
71560 Sulzbach an der Murr

Tel.: +49 (0) 7193 - 498
Fax: +49 (0) 7193 - 93 12 438
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